Die Mitternacht schwebt, ein flüchtiger Schein,

das Jahr bricht hervor, zart und allein.

Ein Tropfen Zeit, ein erster Klang,

der Himmel lauscht, die Welt hält an.

Das Alte verblasst, ein Schatten im Wind,

die Wege des Gestern sind still und blind.

Doch vor dir erhebt sich ein weiter Raum,

geboren aus Hoffnung, genährt vom Traum.

Ein Schritt ins Unbekannte, ein offenes Tor,

die Zukunft ruft leise: “Geh vor, geh vor.”

Ein Buch aus Licht, mit leeren Seiten,

wartet darauf, dass Träume es leiten.

Die Stunden erwachen, ein Meer aus Glanz,

jeder Moment trägt einen neuen Tanz.

Das Jahr ist ein Feld, noch unberührt,

das Leben erwartet, wohin du führst.

So greife nach Zeit, sie gehört nun dir,

gestalte die Tage, sei Licht und Zier.

Das erste Licht des Jahres spricht:

„Beginne jetzt, und vergiss dich nicht.“