Die Stille trägt den ersten Klang,
ein sanftes Lied, ein Neubeginn.
Die Zeit erhebt sich, klar und rein,
das Jahr erwacht – dein Atem drin.
Vergangene Tage verblassen sacht,
wie Schatten, die der Morgen bricht.
Ein leeres Blatt, ein Feld aus Licht,
die Zukunft wartet, spricht: „Mach mit.“
Die Wege schweigen, doch laden ein,
die Welt ist weit, ihr Raum dein Sein.
Ein Tropfen Hoffnung, ein Stern, der glimmt,
das Neue flüstert: „Geh, was stimmt.“
Ein Schritt, ein Takt, ein erster Ton,
die Tage weben ihr goldenes Band.
Das Jahr gehört dir, es ruht in der Hand,
wie eine Geschichte, die du neu beginnst.
So schreite voran, die Zeit ist dein,
gestalte das Heute, lass es erscheinen.
Denn das Jahr ist ein Raum, weit, ungetrübt,
geboren aus allem, was in dir blüht.