Ein Lied erhebt sich, leise, klar,

geboren dort, wo Kälte war.

Die Zweige schimmern, silbern zart,

der Wind spielt sanft, ein frost’nes Harf.

Die Erde ruht, in Schnee gehüllt,

ein Märchenwald, von Licht erfüllt.

Die Sterne blicken still herab,

als fänden sie, was lange schlief, im Schlaf.

Ein Feuer flackert, warm und klein,

es lockt die Herzen sacht herein.

Ein Kreis von Händen, fest und nah,

erzählt, was einst die Weihnacht war.

Das Lied der Zweige hallt zurück,

es schenkt dem Winter stilles Glück.

In seinem Klang wohnt tief verborgen,

die Hoffnung auf ein neues Morgen.