Aus Wurzeln steigt ein stiller Klang,

die Erde hebt sich, jung und bang.

Ein Wispern bricht durch Frost und Stein,

„Erwache, Welt, es wird bald sein.“

In Knospen wohnt ein tiefes Drängen,

als wollten sie vom Himmel singen.

Das Gras erwacht, ein grünes Meer,

das schläfrige Licht fließt sanft umher.

Ein Tropfen Regen küsst die Saat,

die Luft, so klar, trägt Frühlings Pfad.

Ein Wind, der flüstert: „Alles lebt,

was schläft, sich neu dem Leben gibt.“

Und aus dem Grau wird Farbenspiel,

ein Traum, der wächst, ein zartes Ziel.

Die Zweige wiegen sich im Takt,

der Frühling naht – ein Wunderakt.