Im leisen Takt der fallenden Zeit,

schwebt Winterweiß durch die Dunkelheit.

Ein Stern, er lodert im frostigen Raum,

trägt Wünsche empor wie ein zarter Traum.

Die Äste im Schnee wiegen sanft hin und her,

flüstern Geheimnisse, uralt und schwer.

Das Flackern der Kerzen malt Schatten im Kreis,

wo Stimmen verweben, was stille verweist.

Ein Kind blickt empor, die Augen wie Licht,

die Welt in der Ferne verliert ihr Gewicht.

Ein Lächeln erwacht auf den Lippen der Nacht,

als Hoffnung und Frieden zur Erde gebracht.

Wo Hände sich finden, im Dämmer vereint,

dort wird, was getrennt war, von Neuem gereimt.

Die Sterne verstummen, doch bleibt ihr Gesang:

Ein Lied im Herzen, für ewig, so lang.