Ein Laut aus der Stille, ein schimmernder Glanz,
die Mitternacht dreht sich im ersten Tanz.
Die Sterne verblassen, die Dunkelheit ruht,
das Jahr erhebt sich, noch jung, noch gut.
Vergangenes fließt wie ein zarter Bach,
getragen von Zeit, die alles zerbrach.
Doch vor dir liegt ein leeres Meer,
ein Raum aus Möglichkeiten, weit und leer.
Die Zukunft haucht leise: „Beginne nun,
was auch immer du träumst, es wird sich tun.“
Ein Licht bricht hervor, ein leiser Ton,
die Welt ist ein Echo – und du ihr Sohn.
Ein Neubeginn, so rein und klar,
ein Weg, der nicht fragt, was gestern war.
Die Stunden flüstern, die Tage blühn,
das Jahr will wachsen in deinem Grün.
So greife hinein, die Zeit ist dein,
jeder Schritt ein Vers, ein leuchtender Stein.
Das ungeschriebene Versprechen spricht:
„Das Jahr gehört dir – gestalte sein Licht.“