Ein Atem hebt sich, die Stille bebt,

die Mitternacht hat die Zeit gewebt.

Ein leiser Funke, ein Licht aus Raum,

das Jahr erwacht wie ein ferner Traum.

Vergangenes fällt in die tiefste Ruh,

die Schatten verwehen, das Alte lässt zu.

Ein Kreis schließt sich, ein neuer beginnt,

ein Flüstern erklingt: „Wo bist du, Kind?“

Die Wege schweigen, doch sie sind da,

getragen von Hoffnung, so hell, so klar.

Ein Blatt aus Sekunden, aus Ewigkeit,

wartet auf dich, auf deinen Schritt bereit.

Jeder Moment, ein unberührter Klang,

jeder Tag ein Vers im unendlichen Sang.

Das Jahr, ein Gefäß, das von dir verlangt,

die Welt zu füllen mit dem, was du erlangst.

So schreite hinein, die Zeit ist dein,

gestalte das Morgen mit Herz und Sein.

Denn das ungesprochene Jahr ist still,

es wird nur das, was du erzählen willst.