Im ersten Glanz des jungen Lichts,

erzählt der Morgen vom Verzichts.

Das Dunkel schwindet, kehrt zurück,

im Nebel wächst ein neuer Blick.

Ein Halm durchbricht den starren Grund,

der Himmel singt mit klarem Mund.

Ein Flüstern geht durch blühend’ Tal,

die Zeit wird weich, wird zeitlos schmal.

Im Nest ein Ei, von Farben gewebt,

wie eine Welt, die ewig lebt.

Ein Schmetterling, noch träumend sacht,

erkennt den Flug, der ihn erwacht.

Ostern, ein Ruf, der Herzen hebt,

ein Zeichen, dass die Liebe lebt.

In jedem Keim, in jedem Wort,

ein Neubeginn, ein sicheres Fort.