Ein Hauch von Schnee auf kahlem Ast,
der Winter hält die Welt im Arm,
ein Schimmerlicht, das alles fasst,
die Nacht ist dunkel, doch nicht arm.
Im Fenster flackert still ein Schein,
erzählt von Zeiten, die vergehen,
doch in dem Kreis aus Brot und Wein
lässt sich das Ewige sehen.
Ein Lied erhebt sich, leise, klar,
wie Atem, der die Stille teilt,
ein Vers, so alt, und doch so wahr,
der sanft durch alle Herzen eilt.
So öffnet sich ein Raum aus Licht,
ein Augenblick, der alles hält,
die Zeit verstummt, die Schatten nicht –
und Liebe atmet durch die Welt.