Ein Atemzug von Kälte streift,

der Himmel glüht in sanftem Rot,

die Nacht, die sich ins Leben schleift,

verwebt die Zeit, ein stilles Boot.

Im Fenster tanzt ein Kerzenschweif,

sein Schatten malt die Wände warm.

Ein kleiner Stern wird leis’ zum Greif,

und legt sich müde in den Arm.

Das Flüstern eines alten Baums,

verhüllt vom Schnee, erzählt die Zeit.

Im Kreis der Menschen lebt ein Traum,

wo Herzen glühn’ in Ewigkeit.

Der Abend lauscht, die Welt ist weit,

doch nah ist, was das Herz umflicht.

So singen wir in Dunkelheit,

vom Wunder eines Lebenslichts.