Ein Wispern geht durch kalte Gassen,

der Schnee beginnt den Schritt zu fassen.

Die Welt im Mantel, still und weit,

verhüllt in sanfter Zärtlichkeit.

Am Horizont bricht Licht hervor,

ein Strahl wie eine heil’ge Spur.

Die Fenster flüstern warme Lieder,

die Zeit, sie kehrt zum Ursprung wieder.

In Händen ruht ein stiller Glanz,

der Hoffnung folgt im Herzenstanz.

Ein Kind lächelt mit Augen rein,

als könne nichts verlor’n mehr sein.

Die Dunkelheit legt sanft sich nieder,

der Atem Gottes weht uns wieder.

Ein Stern zieht still am Himmel ein –

und Frieden darf bei uns nun sein.