Ein Moment erstarrt, die Welt hält an,
die Dunkelheit zieht sich langsam zurück.
Ein Atem, ein Schritt, ein Neubeginn,
die Zeit fließt weiter, doch anders, rein.
Die Sterne zerfließen wie Tropfen im Licht,
die Nacht trägt ihr Schweigen ins Nichts.
Was bleibt, ist ein leeres, schimmerndes Blatt,
ein Versprechen aus Zeit, die niemandem gehört – nur dir.
Vergangene Pfade verblassen im Wind,
ein Flüstern erhebt sich: „Was du willst, wird sein.“
Die Wege, noch stumm, entfalten sich weit,
geführt von dem Mut, der in dir bereit.
Das Jahr, ein Gefäß aus ungelebtem Sein,
erwartet dein Wort, es gehört nur dir allein.
Ein Raum, der sich füllt mit Leben und Klang,
ein Tanz, der beginnt – mit deinem Gang.
So schreite hinaus, wo das Licht dich ruft,
die Welt ist bereit, sie trägt deine Luft.
Das neue Jahr lebt, ein Stern, der erstrahlt,
im Glanz deiner Schritte, von dir gemalt.