Ein Lied schwebt leis’ im Winterhauch,

getragen von der Sterne Schein,

es fließt durch jeden dunklen Strauch,

ein Flüstern aus der Welten Reim.

Die Erde hält den Atem still,

als Glocken Klang die Zeit erhellt,

und jedes Herz nur hoffen will,

dass Liebe diese Nacht erhellt.

Im Schnee ein Abdruck, federleicht,

vom Schritt des Traums, der uns vereint,

sein Pfad führt dort, wo Schatten weicht,

wo Frieden leise Wahrheit meint.

Die Sterne klingen, zart und rein,

ihr Lied wird nie verklingen hier,

es webt in uns, ganz nah, ganz klein,

ein Weihnachtsklang, ein Seelenzier.