Ein Lichtstrahl küsst den kalten Grund,
die Welt erhebt sich, still und rund.
Ein Flüstern zieht durch Zweig und Raum,
der Frühling lebt in jedem Traum.
Die Erde öffnet ihre Hände,
der Frost zerfällt, beginnt zu enden.
Ein grünes Netz durchzieht die Flur,
der Atem zieht durch die Natur.
Ein Regen fällt, wie Perlen fein,
er weckt die Wurzeln tief im Sein.
Die Knospen streben, still und weit,
im Hauch des Lebens, im Kleid der Zeit.
Der Wind erzählt von jungem Mut,
von Aufbruch, Wärme, blühendem Gut.
Der Frühling singt: „Ich bin bereit,“
und färbt die Welt in Ewigkeit.