Ein Atem streift das starre Land,
erweckt die Felder aus dem Traum,
legt Wärme in die kühle Hand,
und löst den Frost von jedem Baum.
Ein Tropfen fällt, ein Lied erwacht,
aus Wolken bricht ein lichter Schall,
der Himmel, sanft in Blau gemacht,
umhüllt die Erde wie ein Schal.
Aus Brüchen dringt das erste Grün,
die Knospen drängen ans Gesicht,
die Winde lassen Küsse ziehn,
von Blüte hin zu Sonnenlicht.
Im Wiesensang der jungen Gräser,
erzählt ein Flüstern von der Zeit,
wie aus der Stille tausend Leser
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