Im Atem der Stille klingt ein Lied,
die Erde ruht, der Himmel kniet.
Ein Wispern zieht durch frostige Zweige,
die Nacht breitet aus ihre funkelnden Reige.
Ein Fenster leuchtet, ein Licht erglimmt,
drin Flammen, die vom Frieden sind.
Das Herz wird warm, die Hände ruh’n,
es scheint, die Zeit hat nichts zu tun.
Ein Kind erhebt den Blick zur Nacht,
wo Sternenglanz ein Wunder entfacht.
Ein Klang von Nähe, leise, tief,
ein Echo, das die Seele rief.
So hält der Winter seine Wacht,
bis neu der Morgen leise lacht.
Und alle, die den Augenblick sehn,
dürfen im Licht des Lebens stehn.