Ein Flüstern schwebt durch die stille Nacht,
die Zeit hat ein neues Feuer entfacht.
Ein Schatten löst sich, ein Stern erlischt,
doch am Horizont ein Licht erwischt.
Das Alte sinkt wie ein müder Hauch,
getragen vom Wind, verweht im Rauch.
Was bleibt, ist ein Raum, so leer, so rein,
ein Feld aus Versprechen, ein “Dein Allein.”
Die Wege sind stumm, doch weit geöffnet,
von keiner Vergangenheit mehr getrübt, getötet.
Ein erster Schritt, ein zögernder Blick,
die Zukunft ruft leise: “Wag dein Glück.”
Die Dunkelheit trägt das Letzte fort,
doch wo sie vergeht, liegt ein leuchtender Ort.
Das Jahr, ein Gefäß aus noch stiller Zeit,
gefüllt mit dem Mut und der Ewigkeit.
So nimm, was dir wird, mit fester Hand,
gestalte die Tage, wie du sie fandst.
Denn die Schwelle zum Neuen trägt deinen Namen,
und im Morgen erstrahlen all deine Samen.