Ein Flüstern zieht durch leise Stunden,

der Schnee spricht zart in stiller Zier.

Er malt Geheimnis in die Wunden,

als heilend Lied der Nacht zu dir.

Die Sterne neigen sich hernieder,

ein Wispern weht von fernem Licht.

Die Zeit schlägt sanfte, weiße Flügel,

und trägt ein Lächeln im Gesicht.

Die Tannen stehn wie stumme Wächter,

gekrönt vom Glanz der Ewigkeit.

Und Herzen werden endlich leichter,

umarmt von tiefer Dankbarkeit.

So lauscht die Welt dem leisen Klingen,

ein Wunder wächst in ihrem Sein.

Die Sprache, die die Flocken singen,

ist Frieden, schlicht und doch so rein.