Ein Flüstern, das Kerzen ins Dunkel tragen,
erzählt von den Wundern vergangener Tage.
Das Licht malt Geschichten an Wände aus Frost,
vom Finden der Liebe, im Kleinsten oft groß.
Ein Kranz voller Nadeln hält die Zeit still,
im Kreis ihrer Schatten schweigt, was nicht will.
Die Sterne verneigen sich sanft über Bäumen,
wo Träume verborgen in Zweigen sich räumen.
Die Luft schmeckt nach Honig, nach Wärme und Glanz,
ein Tanz ohne Schritte, ein endloser Tanz.
Die Welt hält den Atem, die Herzen pulsieren,
als wollte das Leben sich neu offenbaren.
Weihnachten summt, wie ein Lied ohne Namen,
im Innersten glüht es und kennt doch kein Rahmen.
Es wächst aus den Seelen, aus Hoffnung und Licht,
die Sprache der Kerzen – sie bricht niemals nicht.