Im stillen Raum, wo Schatten tanzen,
erzählen Kerzen ihre Glanzen.
Von Flammen, die durch Zeiten wandern,
vom Licht, das bricht durch kalte Banden.
Ein Funken spricht von Hoffnung leise,
von Wegen, hell und sternenkreise.
Die Dunkelheit zieht sanft zurück,
ihr weicht ein goldener Augenblick.
Die Wände lauschen diesem Flüstern,
wenn Stimmen wie durch Zeitfenster lüstern:
“Vergangen ist, was einmal war,
doch Liebe bleibt – so wunderbar.”
Im Kerzenschein das Herz sich bindet,
die Kälte flieht, der Frieden findet.
Und draußen haucht der Winter sacht:
“Bewahre, Mensch, die Weihnachtsnacht.”