Ein Mantel aus Sternen legt sich sacht,

über die Welt der tiefen Nacht.

Die Bäume flüstern in frostigem Kleid,

von Träumen der alten Weihnachtszeit.

Ein Kerzenlicht malt Schatten ins Haus,

wie Geschichten, die keiner spricht mehr aus.

Die Wände atmen ein Lied aus Glut,

das Leben spürt in stiller Flut.

Die Kälte birgt doch warmes Sein,

wo Hände sich finden, sanft und rein.

Ein Herz schlägt leise, fern vom Raum,

und webt aus Hoffnung den großen Traum.

So wandert die Zeit mit sanftem Schritt,

in einem Moment, der bei uns sitzt.

Denn in der Nacht, die so viel gibt,

wird sichtbar, was die Seele liebt.