Im Winterwald, wo das Schweigen spricht,
erzählen Flocken von zartem Licht.
Jede fällt mit einer leisen Spur,
ein Flüstern, ein Geheimnis der Natur.
Die Tannen neigen sich tief zur Erde,
als wüssten sie, was heilig werde.
Ein alter Wind trägt Melodien,
von Nächten, die im Frieden erblühn.
Die Fenster glühen im Kerzenschein,
ein Funke wärmt das Herz allein.
Draußen atmet die Welt so sacht,
gehalten von der sternenklaren Nacht.
Und irgendwo, wo die Zeit verweht,
ein Kind sich an die Hoffnung lehnt.
Es lauscht dem Klang der Ewigkeit,
im weichen Mantel der Dunkelheit.
Weihnachten – ein Lied ohne Wort,
getragen an einen unendlichen Ort.
In jedem Herz, das die Liebe sucht,
schreibt es neu, was die Seele bucht.