Ein Mantel aus dem Atem weht,

gefroren still die Zeit verweilt.

Im Hauch der Nacht, wo Friede steht,

hat sich die Welt in Licht geteilt.

Ein Fenster atmet leise Glanz,

aus Kerzen fließt ein goldner Schein.

Die Tanne trägt im stillen Tanz

die Sterne nah, als wär’n sie dein.

Im Kreis der Hände, warm und weich,

erzählt die Flamme, wie sie wacht.

Ein Lächeln bricht das Dunkelreich,

verjagt die Schatten in die Nacht.

Ein Flüstern tief im Herzen singt,

von Nähe, die der Winter bringt.

Die Erde lauscht dem Chor der Zeit,

ein Wunsch, der bleibt: Geborgenheit.