Ein Hauch von Licht durchdringt den Raum,
der Frühling webt aus Stille Traum.
Die Erde streckt sich, langsam, sacht,
ein Wunder wächst aus kalter Nacht.
Ein Regen flüstert, mild und rein,
er wäscht den Staub aus Stein und Sein.
Die Wurzeln brechen zart die Zeit,
das Leben sprießt in neues Kleid.
Die Bäume tragen frischen Mut,
in jedem Ast ein junges Gut.
Ein Vogel singt, der Himmel lauscht,
der Wind, er tanzt, der Morgen rauscht.
Die Welt erwacht im zarten Glanz,
der Frühling führt den Blütentanz.
Ein leiser Ruf, ein starker Klang,
die Knospen singen: “Neubeginn lang!”