Ein Atemzug, der leise spricht,
trägt Flocken sanft ins Kerzenlicht.
Die Welt verstummt, ein weicher Ton,
die Nacht wird Klang und Schweigen schon.
Im Dunkel reift ein Sternenbild,
die Luft ist schwer und doch erfüllt.
Ein Schatten gleitet, zart und fern,
als trüge ihn der helle Stern.
Die Bäume flüstern alte Zeit,
ein Echo webt die Ewigkeit.
Die Erde ruht, ein Herz schlägt still,
ein Sehnen, das die Stille füllt.
Und irgendwo, in Kinderhand,
erwacht die Welt in Glanz und Band.
Ein Lied, geboren aus dem Licht,
verspricht, dass keine Seele bricht.