Ein Seufzen zieht durch kühle Glieder,

die Erde regt sich, leise, sacht.

In Wurzeln singt das Leben wieder,

ein Odem, der die Stille bricht.

Die Bäume kleiden sich in Flüstern,

ein grüner Hauch um jede Krone.

Im Wiesengrün, wo Lüfte wispern,

erzählt ein Bach von tausend Tonen.

Die Sonne malt mit sanften Strahlen

den Winter fort, den kalten Gast.

Im Morgenrot, im Schattenschwalen,

liegt ein Versprechen, hell und fast.

So keimt ein Anfang, still getragen,

im Reigen aus Regen, Duft und Licht.

Die Welt, sie lebt in neuen Tagen –

ein Frühling, der aus Hoffnung spricht.