Die Nacht hält inne, ein Atemzug weit,

ein Fenster öffnet sich – ins Reich der Zeit.

Die Sterne flüstern, der Himmel lauscht,

ein neuer Pfad, der nach Schritten tauscht.

Das Jahr verblasst wie ein sanftes Bild,

die Farben verwehen, das Herz bleibt still.

Doch wo die Schatten die Schwelle ziehn,

leuchtet ein Licht, das spricht: „Beginn.“

Die Zukunft ruht in goldener Hand,

ihr Raum ein Meer, ihr Ufer unbekannt.

Ein erster Moment, ein zarter Klang,

die Zeit schenkt dir einen neuen Gesang.

Vergangene Wege, im Staub begraben,

werden zu Träumen, die Spuren tragen.

Was du gestaltest, erwacht und bleibt,

im Puls der Stunden, wo Ewigkeit schreibt.

So schreite hindurch, das Fenster ist dein,

die Welt wird mit dir im Neuen sein.

Denn das Jahr gehört dir, ein Feld, ein Raum,

geboren aus Hoffnung, genährt vom Traum.