Im Atem des Winters, so zart und klar,
liegt ein Flüstern verborgen, das einst Wunder war.
Die Wipfel der Fichten beugen sich sacht,
als hätten die Sterne den Frieden gebracht.
Ein Teppich aus Schnee, wie ein Schweigen so rein,
führt Schritte nach Hause ins warme Sein.
Die Fenster erzählen vom Kreis aus Licht,
wo Herzen sich öffnen, vergessen die Pflicht.
Die Uhren verweilen, die Zeit wird weich,
ein Lächeln wird reich, ein Wort wird gleich.
Geschenke sind wenig, was zählt, ist hier:
Die Nähe, die Wärme, die Stimmen im Wir.
Im Klang einer Glocke erwacht ein Gedanke,
ein Funke, der leuchtet von Dank zu Danke.
Weihnacht, ein Versprechen, tief und wahr,
ein Licht, das bleibt – Jahr für Jahr.