Ein leiser Ruf durchschneidet die Zeit,

die Mitternacht trägt ein schimmerndes Kleid.

Die Dunkelheit weicht, ein Schimmer beginnt,

der erste Moment, wo das Neue sich spinnt.

Vergangenes fällt wie Staub ins Vergessen,

das Jahr schlägt auf, die Seiten unbemessen.

Ein Feld aus Licht, von Träumen genährt,

wartet auf Schritte, die es erklärt.

Die Zukunft flüstert, ein Ton, so sacht,

„Was du erbaust, wird aus dir gemacht.“

Ein Raum, unberührt, ein unendliches Tor,

öffnet sich weit, ruft: „Gestalte, geh vor.“

Die Wege schweigen, sie fragen nur dich,

sie führen ins Freie, ins neue Gesicht.

Jeder Tag, ein Vers, der in dir beginnt,

jede Stunde ein Lied, das dein Herz ersinnt.

So trete hervor, wo das Morgen erwacht,

das Jahr ist dein Werk, durch dich nur gemacht.

Ein leises Versprechen, das im Wind verweht:

„Das Neue entsteht, wenn dein Wille es lebt.“