Die Zeit steht still, ein sanfter Wind,

der über Dächer Lieder spinnt.

Die Fenster glühen, warm und mild,

ein Leuchten, das die Nacht erfüllt.

Die Bäume streifen ihren Schlaf,

die Erde hält den Atem straf.

Ein Stern, der fern die Himmel teilt,

führt Wege, die kein Mensch verweilt.

Im Kreis der Hände funkelt Licht,

das alte Sorgen still zerbricht.

Ein Lächeln, zart wie neues Eis,

gibt Hoffnung, die den Raum durchreißt.

Wo Herzen heimlich Wunder spür’n,

da scheint die Zeit, sich zu verlier’n.

Ein Flüstern bleibt, so klar und sacht:

Die Liebe lebt in dieser Nacht.