Ein Hauch durchbricht die stumme Nacht,

der erste Moment, der Hoffnung entfacht.

Die Zeit, ein Fluss, so leise und klar,

trägt dich hinein ins neue Jahr.

Die Schatten des Alten verwehen im Wind,

sie nehmen mit, was vergangen ist, blind.

Doch vor dir ein Raum, so weit und rein,

aus Träumen gewebt, aus deinem allein.

Ein Tor aus Sekunden, ein offener Pfad,

das Gestern verblasst, ein Neubeginn naht.

Die Zukunft, ein Garten aus unberührtem Licht,

fragt nur: „Was willst du? Was zählt für dich?“

Jeder Atemzug, ein leiser Ton,

dein Herz, ein Schöpfer, ein stiller Sohn.

Die Stunden flüstern: „Gestalte, erbaue,

das Heute gehört dir, im Jetzt, im Blau.“

So schreite hinaus, der Weg ist dein,

das Jahr ist ein Vers aus reinem Sein.

Ein Lied der Zeit, das in dir klingt,

ein Morgen, das deine Hände bringt.