Die Straßen glänzen, still und weit,

im frost’gen Hauch der Weihnachtszeit.

Ein Funke springt von Herz zu Herz,

durch leise Nacht, durch alten Schmerz.

Ein Kind, das in den Himmel sieht,

erhofft, dass Stern um Stern geschieht.

Die Wünsche flüstern durch die Luft,

gewebt aus Zeit und Tannenduft.

Ein Feuer knistert tief im Raum,

wie Flügel eines stillen Traums.

Es wärmt die Hände, nah und klein,

und lässt die Nacht voll Wunder sein.

Wo Schatten waren, wächst ein Licht,

es bricht die Kälte, bricht die Schicht.

Und während Stille Flügel schlägt,

wird Hoffnung neu ins Herz gelegt.