Ein Funke fällt sacht in die kalte Nacht,

entzündet ein Glühen, das leise erwacht.

Die Zweige der Fichte, wie Arme so weit,

tragen den Hauch einer Ewigkeit.

Im Kreis sitzt die Zeit, unberührt vom Entfliehn,

Geschichten erblühen, wo Schatten verblühn.

Der Raum ist gefüllt von einem stillen Singen,

als könnten die Sterne die Herzen durchdringen.

Ein Wind webt aus Schnee ein zartes Gedicht,

schreibt Hoffnung und Frieden ins Kerzenlicht.

Die Welt atmet weich, in der Ruhe geborgen,

als läge die Antwort nicht fern, sondern morgen.

So ruht jede Seele, im Glanz neu entflammt,

ein Wunder, das lautlos den Raum überrannt.

Denn Weihnacht ist mehr als der Zauber der Stunde,

es ist eine Flamme – ein ewiges Bunde.