Der Mond hängt still in frost’ger Höh’,

sein Silber küsst das weite Schnee.

Ein Hauch von Zauber, leis und klar,

gleitet sacht durch’s Dunkel, wunderbar.

Die Tannen flüstern in der Nacht,

von Träumen, die der Wind entfacht.

Ein Funke Licht, ein Herz, das schlägt,

ein Glanz, der durch die Zeiten trägt.

In Fenstern schimmern Kerzenschein,

verspricht: Du bist nie ganz allein.

Die Hände reichen sich im Raum,

die Stille birgt den tiefsten Traum.

Und fern am Horizont erklingt

ein Lied, das neue Hoffnung bringt.

Es spricht von Frieden, zart und fein,

von einem Ort, wo alle sein.