Ein Kerzenlicht erblüht im Raum,
wie flüsternd schlägt sein zarter Schein.
Es webt aus Schatten einen Traum,
ein Märchen aus dem Stillesein.
Die Luft trägt Düfte, sanft und warm,
von Tannenzweigen, Brot und Zeit,
und Frieden ruht in jedem Arm,
der Liebe birgt und Dankbarkeit.
Ein Stern, so alt wie uns’re Fragen,
durchbricht den Schleier dieser Nacht,
als wollte er ein Lied dir sagen,
vom Glanz, der Hoffnung neu entfacht.
Die Welt hält inne, sacht und leise,
und horcht dem Herz, das leuchten kann.
In dieser Nacht, auf ihre Weise,
kommt Ewigkeit in jedem an.