Ein Klang weht sacht durch kalte Räume,
wie flüsterndes Lied aus alten Träumen.
Die Sterne tanzen, still und weit,
in ihrer Spur die Ewigkeit.
Die Tannen tragen weiße Kronen,
die Wälder ruhen, tief verschneien.
Ein Hauch von Zauber, leis und klar,
erfüllt die Nacht, macht Herzen wahr.
Im Kreis der Kerzen, warm und hell,
flackert die Hoffnung, erzählt vom Quell,
der Liebe, die wie Feuer glüht,
selbst wenn die Welt in Stürmen wühlt.
So reich der Geist, so schlicht die Gaben,
im Herzen nur, was wir einander haben.
Weihnachten lehrt uns still, zu seh’n:
Im Kleinsten liegt das wahre Schöne.