Im stillen Wald ein leises Klingen,

der Schnee tanzt weich im sanften Wind.

Ein Licht beginnt, sich vorzuschwingen,

wo Bäume Flüstern finden sind.

Die Sterne weben Silberfäden,

die Nacht wird zart wie neues Glas.

Die Schatten, die den Tag beladen,

verblassen still im Sternenspaß.

Ein Reh verharrt vor einer Lichtung,

die Zweige träumen hoch hinaus.

Der Atem birgt in seiner Dichtung

den Zauber eines kleinen Haus.

Dort lodert warm ein goldenes Feuer,

im Kreis der Liebe ruht die Zeit.

Ein Lied erhebt sich, sanft und teuer,

und bringt der Welt den Weihnachtsfrieden weit.