Ein Hauch von Licht durchbricht den Raum,
er weckt die Welt aus kaltem Traum.
Die Erde seufzt, die Stille bricht,
im Grün erhebt sich neues Licht.
Die Knospen flüstern zarte Lieder,
die Farben kehren leise wieder.
Ein Regen küsst den müden Stein,
und wäscht die Zeit ins Jetzt hinein.
Die Wurzeln streben, stark und klar,
die Träume blühen, wunderbar.
Im Tanz der Winde liegt ein Plan,
der Frühling ruft: “Es fängt neu an.”
Die Welt wird leicht, der Atem frei,
die Stunden fließen wie ein Weiher.
Ein Blütenstaub, ein sanfter Gruß,
das Leben kehrt in jedem Fluss.