Die Sterne singen, fern und sacht,

ein Lied, das nur der Winter macht.

Es wandert leis durch Tannenzweige,

als trüge es der Engel Geige.

Im Ofenschein ein Schatten spielt,

der Kinder Herz mit Märchen füllt.

Die Zeit verhüllt ihr lautes Treiben,

um nah bei uns im Jetzt zu bleiben.

Ein Apfel duftet, süß und klar,

als wäre Sommer noch ganz nah.

Doch kühlt der Hauch des Winters Lächeln,

die Welt, sie ruht in weißen Flächen.

Die Nacht wird hell von frohem Klang,

ein Herz, das längst vergessen sang,

erinnert sich: Im Kerzenschein

liegt Frieden, still und ganz allein.