Die Nacht legt ihren Mantel aus,

gewebt aus Sternen, still und sacht.

Ein Flüstern zieht durch jedes Haus,

ein Lied, das nur der Winter macht.

Die Tannen tragen weißes Kleid,

ihr Duft erfüllt den kalten Raum.

In jedem Zweig, im tiefen Schweigen,

versteckt sich Kindheit, Glanz und Traum.

Ein Kerzenschein im Fensterbogen,

erzählt von Wärme, die nie schwindet.

Ein Herz, in Dankbarkeit gebogen,

das in der Liebe Wurzeln findet.

So fällt der Schnee, so tanzt das Licht,

im Kreis von Zeit und Endlichkeit.

Und Weihnachten spricht: „Vergiss mich nicht,

ich bin die Spur der Ewigkeit.“