Ein Schimmer bricht durch Nebelschleier,

die Welt erwacht im grünen Feuer.

Der Frost, der jede Farbe stahl,

flieht leise vor dem Morgenstrahl.

Im Schatten hebt die Erde an,

ein stiller Puls, der wachsen kann.

Die Bäche finden ihre Spur,

Gesänge weben sich in Flur.

Die Blüten tanzen, leicht und rein,

als dürst’ge Träume, frisch und klein.

Ein Flüstern treibt durch Äste fort,

es ruft das Leben Wort für Wort.

Der Himmel weitet sich im Blau,

ein Sehnen keimt auf jeder Au.

Der Frühling ruht in jeder Hand,

und malt mit Licht ein neues Land.