Im ersten Licht ein leiser Klang,
der Boden bebt im Wurzelsang.
Ein Hauch von Leben, frisch und neu,
durchdringt die Luft, durchbricht das Scheu.
Die Knospen sprengen stille Nacht,
aus Schatten wird ein Tag entfacht.
Ein Regen fällt, so zart und klar,
als wär die Zeit nun wieder wahr.
Die Wiesen atmen tief und weit,
ein Meer aus Farben, sanft befreit.
Der Wind, ein Maler, zieht umher,
er formt das Bild aus Licht und Meer.
Die Welt erwacht, das Herz bebt mit,
im Frühling liegt ein Neubeginn.
Ein Flüstern, das die Seele sieht,
ein Lied, das durch die Räume zieht.