Ein Atemzug malt weiße Kreise,
der Frost verwebt die Stille leise.
Die Nacht ist weich, wie Flügel sacht,
und deckt die Welt in stiller Pracht.
Ein Stern fällt tief aus goldnen Höhen,
um nah beim Menschsein stillzustehen.
Er leuchtet warm, im Herzen klar,
sein Licht erzählt, was immer war.
Die Zweige träumen von Geborgenheit,
der Wind singt Lieder aus ferner Zeit.
Ein Flüstern zieht durch kalte Gassen,
die Straßen lernen, loszulassen.
Und wo ein Lächeln Frieden spricht,
erblüht ein zarter Hoffnungsdicht.
So reicht das Heute Hand dem Morgen,
im Sternenglanz vergehn die Sorgen.