Ein Stern durchbricht den dunklen Raum,
erwischt die Erde wie im Traum.
Im Hauch der Nacht, so sanft, so still,
spürt man, dass Hoffnung wachsen will.
Der Frost malt Blumen an das Glas,
die Zeit verrinnt, doch ohne Maß.
Ein Atemzug, ein leises Stehn,
die Welt beginnt, sich zu verstehn.
Ein Tisch gedeckt, ein Lied erklingt,
die Kälte draußen leis versinkt.
Im Kreis der Menschen, nah und warm,
liegt Frieden tief in jedem Arm.
Und draußen, wo der Schnee verweht,
der Stern in weiter Ferne steht,
flüstert ein Licht, so zart und klein:
“Weihnacht bist du, wenn Herzen sein.”