Ein Klang aus fernem, silbernen Raum,
durchdringt die Welt wie ein zarter Traum.
Die Äste der Tannen, von Schnee geküsst,
flüstern von Frieden, den niemand vergisst.
Laternen tauchen die Straßen in Gold,
erzählen von Wundern, uralt, neu gewollt.
Ein Kind, das staunt vor der flimmernden Nacht,
sieht, wie der Himmel die Erde bewacht.
Die Luft trägt den Duft von Zimt und Verzeihn,
die Herzen erglühen in Kerzenschein.
Ein Kreis von Stimmen, ein Lied erklingt,
wo Einheit im Chaos die Seele umringt.
Und über den Dächern, im unendlichen Blau,
zieht ein Stern seine Bahn, so still, so genau.
Er lehrt uns: Die Liebe kennt keine Zeit,
sie leuchtet in Dunkelheit und Ewigkeit.