Die Nacht liegt schwer auf weißen Feldern,
ein Atemzug, die Welt hält an.
Im Dunkel flüstern alte Wälder
von Wünschen, die ein Herz ersann.
Ein leiser Klang zieht durch die Räume,
ein Stern entfacht den Himmelsgrund.
Er webt in Seelen neue Träume,
verbindet sie im Lichterbund.
Der Schnee, er trägt ein sanftes Schweigen,
ein Mantel, weich wie Kindersinn.
Die Flammen tanzen und verneigen,
erzählen, wer wir wirklich sind.
Im Kreis der Zeit, so alt, so rein,
erwacht die Welt im hellen Licht.
Ein Funken Liebe, zart und klein,
ein Wunder, das die Stille bricht.