Ein Funke bricht die kalte Nacht,

der Himmel hält den Atem an,

im Schweigen wird ein Lied entfacht,

das durch die Herzen wandern kann.

Die Wege, weiß wie pures Licht,

erzählen von vergangnen Jahren,

doch heute hält die Welt Gewicht

im Glanz der goldnen Himmelsfahren.

Ein Stern erhebt sich, klar und rein,

er führt durch Schnee, durch Sturm, durch Traum,

er flüstert leise: „Ihr seid mein“,

und wurzelt tief im Lebensbaum.

Im Kreis der Wärme sitzt die Zeit,

als wäre alles schon gewesen,

doch jeder Augenblick bereit,

das Wunder selbst neu zu erlesen.