Ein Stern fällt sacht durch Winternacht,
als hätte er die Welt bewacht.
Sein Schimmer küsst den kalten Fluss,
umhüllt die Erde wie ein Gruß.
Die Bäume tragen ein Kleid aus Licht,
gewebt aus Träumen, die keiner bricht.
Ein Lächeln schwebt von Mund zu Mund,
die Zeit erscheint so tief, so rund.
In Hütten flackert Kerzenschein,
im Dunkeln flüstert leise Pein.
Doch wo das Herz in Liebe ruht,
erblüht im Schnee ein warmer Mut.
Der Stern verblasst, doch bleibt er hier,
als leiser Trost, als helles Wir.
Denn Weihnachten, in seiner Pracht,
ist ewig nah – in jeder Nacht.