Die Stadt ist leiser, als sie sein will,
der Regen malt Muster auf Fensterscheiben.
Wir sitzen hier, zwischen damals und jetzt,
und lassen die Zeit an uns vorübertreiben.
Deine Hand ruht leicht auf meiner,
kein Gewicht, nur Wärme im Takt der Sekunden.
Ein Blick – so klein, so groß zugleich,
er trägt, was Worte niemals begründen.
Liebe ist kein lautes Versprechen,
kein „für immer“, das die Welt erzwingt.
Sie wohnt in den Falten des Alltags,
wo dein Lächeln ein leises Lied singt.
Wir brauchen keine Blumen, kein Gold,
keinen Glanz, der das Wesentliche verbirgt.
Hier zählt nur das Hier, nur das Jetzt,
das sich wie ein Flüstern ins Herz verirrt.
Valentinstag – kein Datum, kein Ziel,
nur ein Moment, der sich tief verwebt.
Ein Tag, der in uns selbst verschwindet,
weil Liebe im Schweigen des Augenblicks lebt.