Zwischen Lärm und Stille ein dünnes Band,

wir gehen, wo die Straßen enden.

Kein Ziel, kein Ort, der uns verband,

nur Hände, die sich blind verpfänden.

Dein Lächeln schlägt die Welt in Takte,

die längst zu klingen aufgehört.

Ein Blick, der schweigt, weil er schon sagte,

dass Liebe leise Zeit betört.

Es braucht kein „mehr“, kein großes Wort,

kein Kartenhaus aus Rosenranken.

Die Liebe sitzt am Küchentisch,

im Abend, wenn Gedanken wanken.

Ein Atemzug, der Pausen malt,

zwei Augen, die den Raum durchschneiden.

Der Tag verliert, was er gezählt,

wir bleiben – ohne zu entscheiden.

Valentinstag, so leicht, so schwer,

ein Jetzt, das in die Stunde fällt.

Kein Glanz, nur wir und noch viel mehr,

die Liebe, die sich selbst erhellt.